Pyrmonter Reiterverein e.V.
Reitsportzentrum

In der Marsch 4
31812 Bad Pyrmont
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Boßelturnier Januar 2006 in Löwensen
   


Alle drei sind erfolgreich und zuverlässig: Auf dem Pferd, für den Verein   -   und jetzt beim Boßeln.
In diesem Jahr siegreich: Die Damenmannschaft des Pyrmonter Reitervereins.
v.l.n.r.: Christine, Jasmin und Bettina mit dem Siegerpokal
Wir gratulieren dankbar allen dreien!

Und die anderen Mitspieler?
Sie hatten einen Riesenspaß. Einhellige Meinung: Im nächsten Jahr sind wir alle wieder dabei!

Die Teilnehmer unseres Vereins Eine Stärkung ist erlaubt Der entscheidende Wurf?

Bei uns, in (Pyrmont-)Löwensen, wurde der Wettkampf durch den gebürtigen Ostfriesen Helmut Daro eingeführt und wird seit Jahren auf der Straße von Löwensen nach Thal ausgetragen.
(Böse Pyrmonter-Zungen sagen, dass die neue Straße extra für die Boßeler gebaut wurde.
Die Boßeler selber fanden die alte Straße aber viel besser, "sportlicher". )


Die Regeln (aus http://www.spielederwelt.de, Südwestrundfunk, Redaktion Bildung und Zeitgeschehen):
" Beim Straßenboßeln treten in der Regel zwei Mannschaften gegeneinander an, die als Wurfstrecken vor allem öffentliche Straßen benutzen. Wie beim Klootschießen nimmt der Werfer Anlauf, die Wurftechnik ähnelt aber eher der beim Kegeln und daher wesentlich leichter zu lernen. Der Werfer läuft an und fängt vor dem Absprung (ohne Absprungbrett) an, den Wurfarm leicht zu pendeln. Vor dem Wurf wird der Wurfarm einmal weit nach hinten genommen. Beim Wurf muss der Arm mit größtmöglichem Kraftaufwand nach vorn schnellen.
Wie beim Feldkampf der Klootschießer geht es auch beim Straßenboßeln darum, mit den Würfen eine möglichst weite Strecke zurückzulegen.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken Treten zwei Boßelvereine gegeneinander an, wird meist eine etwa sieben Kilometer lange Strecke ausgesucht. Die Reihenfolge der Werfer innerhalb der Mannschaften wird vorher festgelegt. Die Mannschaften werfen abwechselnd, wobei jede Mannschaft von dem Punkt aus werfen muss, wo ihr Boßel zuletzt liegengeblieben ist.


Legt ein Werfer eine solche Weite vor, dass die gegnerische Mannschaft es auch mit zwei Würfen nicht schafft, die gleiche Strecke zurückzulegen, gibt das einen Schoet (Punkt). Gewonnen hat die Mannschaft mit den meisten Schoets.

Wichtig beim Straßenboßeln ist die Beschaffenheit der Strecke. Der Werfer muss Gefälle, Kurven, Spurrillen und ähnliches optimal ausnutzen, um möglichst weit zu werfen und um zu verhindern, dass die Bosselkugel außerhalb der Begrenzung beispielsweise in einem Graben landet. Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Verwendet werden Holz-, Kunststoff-, Gummi- oder Eisenkugeln bis zu einem Durchmesser von 12 Zentimetern, beziehungsweise einem Gewicht bis zu 800 Gramm."
Quelle: http://www.spielederwelt.de/spiele/bosseln/regeln.html#bosseln